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DIE SCHWERPUNKTE IM PROGRAMM 2012

OPEN MUSIC: QUATUOR BOZZINI

IMPULS MINUTENKONZERTE - GALERIENRUNDGANG MIT MUSIK IM MUWA

IGNM-Konzert: "ensemble szene instrumental" spielt Werke von Michael Gielen

Kooperationsprojekt "SLOW MOTION - RAUM UND ZEIT"

MEGAPHON-UNI THEATER IM MUWA

MUWA-BILANZ DER ORF-LANGEN NACHT DER MUSEEN:

GRAZ-PREMIERE IM MUWA: GORBACH - THE ELECTROACOUSTIC PROJECT

AKTIONSTAG HUNGER AUF KUNST UND KULTUR 2013

MIVOS QUARTET IM MUWA

KONZERT: THE GREAT VOICES OF HARLEM

OPEN MUSIC-KONZERT: PIERLUIGI BILLONE "SOLTANTO SOLO"



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SINNE IN BEWEGUNG
SOMMERWORKSHOP FÜR LEUTE VON ACHT BIS ELF


Das Museum der Wahrnehmung realisiert, sammelt und reflektiert künstlerische Arbeiten aus den Bereichen zeitgenössischer bildender Kunst, Musik, Architektur und Design, die sich in ihrer Eigendefinition vorrangig mit den Modalitäten der Wahrnehmung befassen.
Das Museum der Wahrnehmung sucht die Kooperation mit Wissenschaftsbereichen, die in vergleichbarer Zielsetzung daran arbeiten, Wahrnehmungsfähigkeiten und Wahrnehmungs-Fertigkeiten mit der Intention zu präzisieren, Kommunikationskompetenz, Konfliktlösungskompetenz und Informationskompetenz zu fördern.

Das MUWA will soziale Dienste anbieten

Mit seinen Ausstellungen, Installationen, den Seminaren und Workshops definiert das Museum der Wahrnehmung Kunstvermittlung als soziale Dienstleistung, die in mehreren Wirkungsebenen erbracht wird: im unmittelbaren lokalen Umfeld als Stadtentwicklungsarbeit, im Kontext konkurrierender Kultureinrichtungen als themenzentrierte Spezialisierung auf gesellschaftsrelevante Aussagen der Kunst und in der subsidiären Übernahme kooperativer Bildungsarbeit mit kunstpädagogischer Zielsetzung.

Die Workshops des Museums der Wahrnehmung

Wichtiges Element der Tätigkeiten des Museums der Wahrnehmung ist die Abhaltung von rund 200 Workshops mit SchülerInnen und StudentInnen im Jahr. Dabei stehen neue Konzepte im Zentrum der pädagogischen Aufmerksamkeit: Das nicht - dualistische Denken, welches gekennzeichnet ist von Prozessualisierung, Operationalisierung und Verzeitlichung, der Wahrnehmende, der Beobachter wird in den Mittelpunkt gerückt, im Wahrnehmungsprozess entsteht Wahrnehmungswirklichkeit. An die Stelle einer ontologischen Konzeption von Wirklichkeit tritt eine Konzeption, welche durch drei Termini gekennzeichnet wird: Die Modalisierung zielt auf Beobachtung der Wirklichkeit über die enge Dualität von wahr und falsch hinaus ab, die Modularisierung bedeutet das zeitweilige Zusammenfügen von Bestandteilen, aus denen etwas Neues gemacht wird und die Virtualisierung von Wirklichkeit ist das Auswählen einer Virtualität aus einer Menge und ihr normativer Charakter.

Das Museum der Wahrnehmung hat mit 2006/2007 speziell für Schulklassen eine Reihe von Workshops entwickelt, in denen der Umgang mit dem Unbekannten, dem Rätselhaften, dem Verborgenen und dem Fremden eine bedeutsame Rolle spielt. Da die jeweils aktuelle Ausstellung von künstlerischen Arbeiten im MUWA in diese Werkstätten einbezogen ist, gleicht kein Workshop dem vorangegangenen.

Sommerworkshops für 8- bis 11-Jährige: Sinne in Bewegung

Im Sommer 2011 widmet sich das Museum der Wahrnehmung in einem speziell konzipierten Sommerworkshop Sinne in Bewegung an Kinder zwischen acht und elf Jahren. Ziel der Veranstaltungen ist die Sensibilisierung der eigenen Wahrnehmung und besonders das Zusammenspiel der einzelnen Wahrnehmungsreize.

Die Inhalte der Workshops

Unsere Sinneswahrnehmung, also Fühlen, Riechen, Schmecken, Sehen und Hören im Umgang mit der Umwelt, d.h. mit Gegenständen, Medien, Technik, im Erleben von Natur sowie im zwischenmenschlichen Miteinander ist Gegenstand der 2-stündigen Veranstaltung.
Dabei werden anhand zahlreicher praktischer Übungen und Experimente die neuesten Erkenntnisse aus der wahrnehmungspsychologischen und neurowissenschaftlichen Forschung erlebnispädagogisch aufbereitet. Anhand von Alltagsbeispielen wie: Wie schmeckt oranger Kirschsaft?  Wie kommt die Farbe auf eine schwarz  weiße Scheibe?  Findet man mit verbundenen Augen ein Ziel im Raum? erarbeitet der Workshop die zentrale Rolle der Wahrnehmung für das Eigenerleben und das Erleben der Umwelt.
Dem Stand der Wissenschaft entsprechend verzichten die Workshops auf eine isolierte Betrachtung der einzelnen Sinneskanäle und stellen das Zusammenspiel der Sinnesmodalitäten in den Vordergrund. Die eigene Wahrnehmung unter Einbeziehung von Bewegung, Affekten und Handeln ist Ausgangspunkt und Untersuchungsgegenstand der Workshops.

Zielsetzung von Sinne in Bewegung

Das Museum der Wahrnehmung will mit seinem Workshop - Angebot in den Sommerferien neben den Inhalten auch vermitteln, dass die Aneignung von Wissen und neuen Fertigkeiten nicht alleine auf die Schule begrenzt sein darf. Lernen ist ein lebenslanger und lebensbegleitender Prozess. Mit dem Workshop Sinne in Bewegung schafft das Museum der Wahrnehmung einen Beitrag zum erlebnisreichen Lernen in den Ferien.

Termine:
Die Workshops finden zu folgenden Terminen statt: 10. 17. 24. 31. August 2011 jeweils in der Zeit von 14.00 bis 16.00 Uhr.
Bei Bedarf werden die Workshops in der Schulzeit weiter geführt.

Konzept und Durchführung: Mag. Alfreda DRAXLER